Grundriss   Längsschnitt   Querschnitt mit Altar   Querschnitt mit Orgel   Innenraum, Blick auf die Orgel   Orgel, Lothar Götz und Orgelbau Walker, Ludwigsburg   Deckendetail   Kreuzwegstation (HAP Grieshaber)   Beichtraum   Weihwasser und Spendendose   Kerzentisch  
Auftraggeber: Land Baden-Württemberg, vertreten durch die Oberfinanzdirektion Karlsruhe, vertreten durch Herrn Oberbaudirektor Heiner Gremmelspacher, betreut durch das Erzbischöfliche Bauamt Heidelberg, vertreten durch Herrn Baudirektor Hans Rolli, die örtliche Pfarrei der Hofkirche, vertreten durch Herrn Pfarrer Westerman und Herrn Pfarrer Wohlfahrt.

Wesentliche Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. Architekt Klaus Unruh,
Dipl.-Ing. Architekt Gerhard Krämer,
Dipl.-Ing. Architekt Wolfgang Hancke.

  Der südliche Flügel der Bruchsaler Barockschlossanlage (Anfang 18. Jahrhundert) ist die Schlosskirche. Sie wurde am 01.03.1945 völlig zerstört. 1960 bis 1964 wurde der Rohbau dieses Schlossflügels entsprechend dem ursprünglichen Zustand und nach alten Unterlagen durch das Staatliche Hochbauamt Bruchsal wieder errichtet und mit der alten Dachform nach oben abgedichtet. Der Innenausbau erfolgte von 1964 bis 1966.
Eine Restauration war nicht möglich, da der Grundriss geändert wurde und auch die Mittel für eine Restauration nicht zur Verfügung standen.
Der moderne Innenausbau wird geprägt durch eine den Raum nicht absolut abschließende Decke aus einzelnen Holzelementen (Tanne/Fichte).
  In den Zwischenräumen der Holzplatten ist die künstliche Beleuchtung integriert. Zur Tageszeit erkennt man die Belichtung des Raumes durch die über der Holzdecke befindlichen Dachgauben.
Die Decke steigt zur Raummitte an, hier befindet sich der Altarbereich. Die Deckengestaltung ist gleichzeitig ein Beitrag zur Raumakustik.
Der Raum ist durch seine ungewöhnliche Proportion geprägt. Er ist 11,00 m breit und fast 60,00 m lang.
Im Altarbereich ist ein 5,00 m hohes Altarkreuz aus Bronze von Fritz Wotruba, Wien, vorhanden.
Der Kreuzweg besteht aus Druckstöcken von HAP Grieshaber. Die Einschnitte auf den Holzplatten sind mit Gold ausgelegt, die Fläche ist weiß.
  Veröffentlichungen

„Hofkirche in Bruchsal – Zur Einweihung"
März 1970, S. 5-7
Katholisches Hofpfarramt Bruchsal

„Die Bauverwaltung“
1972, Heft 2, S. 78-79

„Bauwelt“
1972, Heft 19, S. 747, 748 + 753

"250 Jahre Hofpfarrei St. Damian und Hugo in Bruchsal"
1980, S. 42 und 65, Hofpfarrei Bruchsal